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Um 1 m³ Hohlraum zu schaffen, müssen ca. 8 m³ Süßwasser
aufgewendet werden. Die schadlose Beseitigung der anfallenden Salzsole stellt
eine wesentliche Aufgabe bei der Kavernenerrichtung dar. Ist im Binnenland
eine stoffwirtschaftliche Nutzung der Sole nicht gegeben, so besteht eine
weitere umweltfreundliche Möglichkeit in der Verbringung in tiefe poröse
oder klüftige Gesteinsformationen, in denen sich schon Salzwasser befindet
und deren Dichtheit nachgewiesen ist.
Bei der Gasspeicherung wird das Speichermedium unter
einem entsprechenden Druck in die Kaverne eingepresst.
Bei der Auslagerung gelangt das Gas aufgrund des in
der Kaverne herrschenden Überdrucks wieder an
die Oberfläche. Vor Beginn der Speicherung muss
jedoch in einem Erstbefüllungsprozess die in
der Kaverne befindliche Sole über einen bis tief
in die Kaverne reichenden Strang von dem Speichergas
nach Obertage verdrängt werden.
Bei der Einlagerung von Flüssigprodukten verdrängt
das unter einem entsprechenden Druck injizierte Speicherprodukt
die in der Kaverne befindliche Sole über einen
in der Bohrung befindlichen Strang. Im Gegenzug wird
bei der Produktauslagerung das Speichermedium durch
eingespeiste Sole oder Frischwasser verdrängt.
Erfolgt die Produktauslagerung mit ungesättigter
Sole, so kommt es bei jedem Umschlag zu einer Volumenvergrößerung
der Kaverne infolge Nachsolung.
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