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Felskavernen

An vielen Standorten, wo weder die Anlage von Salzkavernen noch die Nutzung von Porenraumstrukturen möglich ist, können jedoch die geologischen Voraussetzungen bestehen, um im Festgestein mit konventionellen Bergbautechnologien Hohlräume für die Untergrundspeicherung anzulegen.

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Diese eignen sich insbesondere für unter Normalbedingungen flüssige Produkte. Aber auch verflüssigte Gase wie Propan und Butan können in einem Speicher dieses Typs kostengünstig gelagert werden. Das bei der Kavernenherstellung anfallende Gesteinsmaterial wird entweder über einen Schacht oder mit Dumpern über einen bis nach Übertage führenden Tunnel abtransportiert. Der Schacht bzw. der Tunnel wird nach Fertigstellung des Speichers mit einem Betonstopfen dicht verschlossen. Kumulative Speichervolumina von mehren 100.000 m³ sind üblich.





Der Produktumschlag erfolgt über Rohrstränge in einem vertikalen Schacht, der mit einem Stopfen gegen das Speichergestein abgedichtet ist. Für die Produktauslagerung werden Tieftauchpumpen eingesetzt.

Um ein Eindringen von Speicherprodukten in eventuell vorhandene Klüfte des Speichergesteins sicher zu vermeiden, wird mit einer speziellen Technologie bei einem geringen Überdruck ein "Wasserschleier" um den Speicherhohlraum gelegt. Durch eine geomechanische Dimensionierung ist sichergestellt, dass die Speicherhohlräume ausreichend stabil sind.

Obertägige Anlagen sind erforderlich zur Separation von Wasser aus dem ausgelagerten Produkt, zur Mengenmessung sowie zur Verladung (Tankfahrzeuge, Kesselwagen, Schiffe und Pipelines).

 
 
 
 
 
 
 























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