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Bergwerke

Bergwerke, die nicht mehr zur Wertstoffgewinnung genutzt werden, können als Untergrundspeicher für gasförmige Medien dienen, wenn das
umgebende Gestein eine ausreichende geologische Dichtheit aufweist und die zur Tagesoberfläche bestehenden Verbindungen (Schachtröhren, Erkundungsbohrungen etc.) mit einem technisch und wirtschaftlich vertretbaren Aufwand ausreichend abgedichtet werden können.

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Dabei sind die technischen Schwierigkeiten zur Herstellung einer solchen Dichtheit nicht zu unterschätzen. Als Untergrundspeicher genutzte Bergwerke werden in der Regel mit einem kleinen Druckspiel betrieben. Auf die Installation von Verdichterkapazität zur Gaseinspeisung kann oft verzichtet werden.

Das Gas strömt in einem solchen Falle bei hohem Pipelinedruck in den Speicher - also in das Bergwerk - und wird bei sinkendem Pipelinedruck von diesem wieder abgegeben.
Dieser verdichterlose Speichertyp wird daher auch als Atmungsspeicher bezeichnet.

Wegen der enormen Größe der Stollen und Abbauräume ist dieser Speichertyp auch bei einem geringen Druckspiel in der Lage, beträchtliche Arbeitsgasmengen bei geringsten Betriebskosten aufzunehmen und wieder abzugeben und kann damit sehr wirtschaftlich betrieben werden.

 
 
 
 
 
 
 


















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