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Die Produktivität von Speicherbohrungen in einem
Aquifer wird maßgeblich durch die Durchlässigkeit
und die Mächtigkeit des Speichergesteins bestimmt.
Um diesbezügliche Limitierungen zu überwinden,
können neue Produktionsbohrungen in geringmächtigen
Nutzhorizonten abgelenkt niedergebracht werden, so
dass der untere Teil im Lagerstättenbereich horizontal
verläuft. Dadurch werden in der Speicherformation
eine wesentlich größere Gaszutrittsfläche
und somit eine gegenüber Vertikalbohrungen mehrfach
höhere Leistung erzielt.
Aquiferstrukturen erfordern einen hohen Aufwand für
die Erkundung, das Niederbringen der Bohrungen, den
Nachweis der Dichtheit und die Kontrolle des Gas-Wasser-Kontakts.
Sie sind jedoch häufig in einem gegebenen Gebiet
die einzige geologische Möglichkeit zur Anlage
eines Untergrundgasspeichers in einer akzeptablen
Entfernung zum Gasleitungssystem. Da weder Frischwasser
benötigt wird noch Sole entsorgt werden muss,
ist dieser Speichertyp mit einer geringen Beeinflussung
der Biosphäre verbunden.
In Abhängigkeit von der Leistungscharakteristik
dienen Aquiferstrukturen sowohl dem Ausgleich jahreszeitlich
bedingter Bedarfsschwankungen wie auch zur Spitzenabdeckung.
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